Rechtsmainische Hafenplanung


Frankfurt war schon seit seiner Entstehung im 8. Jahrhundert eine Handelsstadt, doch genügten die bescheidenen Verkehrswege, Beförderungs- und Umschlagstechniken über viele Jahrhunderte den damaligen Anforderungen.

Erst die Mitte des 19. Jahrhunderts auch im Untermaingebiet sehr stark expandierende Industrie veranlasste den Magistrat, durch Planung und aus Ausbau der Umschlagsmöglichkeiten über den Main den Anschluss an die sich abzeichnende Entwicklung nicht zu verpassen. Mit dem Beschluss der preußischen Regierung zur Kanalisierung des Mains waren für die Stadt Frankfurt die Voraussetzungen zum Bau eines leistungsfähigen und hochwasserfreien Hafens geschaffen, der den Umschlag mit den großen Handessplätzen am Rhein beleben sollte.

Die Stadtverordneten-Versammlung beschloss am 1. April 1884, endgültig die Mittel in Höhe von 1.320,- Mark für den Hafen bau freizugeben und mit den Bauarbeiten zu beginnen. Der Planfeststellungs-Beschluss der Regierung in Wiesbaden erging am 19.12.1884.

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